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Historisch ist Vitamin C eines der interessantesten Vitamine.
Dabei reicht die Entdeckung von Vitamin C bis ins Mittelalter zurück...

Im 15. Jahrhundert zu Beginn der Kolonialzeit- dauerten die Überfahrten auf die fernen Kontinente oft Monate. Mangelnde Hygiene und schlechte Ernährung sorgten dafür, dass auf Seefahrten viele Menschen ums Leben kamen. Häufigste Todesursache war eine rätselhafte Krankheit namens Skorbut.


Die Symptome von Skorbut beschreibt Jaques Cartier in seinem Logbuch um 1540 folgendermaßen:

"Manchmal konnten sich die Menschen vor Erschöpfung kaum noch auf den Füßen halten und ihre Beine waren dick geschwollen. Ihre Muskulatur wies eine schwarze Farbe auf. Andere wiederum haben eine fleckige Haut besessen und stanken aus ihrem Mund. Das Zahnfleisch wies erhebliche Fäulnisprozesse auf, die soweit reichten, dass das Fleisch bis zu den Wurzeln der Zähne abfiel und diese beinahe alle ausfielen..."

In den darauf folgenden Jahrzehnten wurde beobachtet, dass das Auftreten dieser Krankheit durch den Verzehr von Zitrusfrüchten und frischem Gemüse verhindert werden konnte. Doch erst 2 Jahrhunderte später setzte sich diese Erkenntnis vollständig durch. Im Jahre 1747 empfahl der Schiffsarzt James Lind den Matrosen auf hoher See Orangen- oder Zitronensaft zu sich zu nehmen. 1776 profitierte auch James Cook von diesen Empfehlungen. Ihm gelang es mit Hilfe von Sauerkraut und Zitronensaft, seine Besatzung auf den Schiffen von Skorbut zu befreien. Erst im Jahr 1928 gelang dem ungarischen Wissenschaftler Albert Szent-Györgyi erstmals Vitamin C in seiner reinen Form zu isolieren. 1933 konnte Norman Haworth die chemische Struktur von Vitamin C darstellen.

Die späteren Nobelpreisträger Szent-Györgyi und Haworth nannten Vitamin C "A(nti)-scorbinsäure", und wiesen somit auf den Zusammenhang von Vitamin C in Verbindung mit Skorbut hin. Linus Pauling gilt heute als eines der größten Genies unseres Jahrhunderts. Er ist der einzige Mensch, der zwei ungeteilte Nobelpreise erhielt. Im Jahr 1954 bekam er den Nobelpreis für Chemie und einige Jahre später den Friedensnobelpreis.

In den letzten Jahren seiner beruflichen Laufbahn legte Linus Pauling sein Augenmerkmal hauptsächlich auf die medizinische Fragen der Ernährung und die Rolle der Mikronährstoffe. Besonders das Vitamin C hatte es ihm angetan. Pauling nahm an, dass der Mensch im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren hatte, Vitamin C selber zu produzieren im Gegenzug zu den meisten anderen Lebewesen. Da dem Körper durch die tägliche Nahrung nur relativ kleine Mengen zugeführt werden, empfahl er eine zusätzliche Vitamin-C-Gabe in hoher Dosierung. Er meinte, die Dosierung solle mindestens dem entsprechen, was die meisten Tiere selbst produzieren, etwa eine Menge von 10 bis 12 Gramm pro Tag.


Vitamin C ist in unserem Körper an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es ist unentbehrlich für die Abwehrstärkung und Immunstimulation, das Hormon- und Nervensystem, die Regulation des Fettstoffwechsels, die Anregung des Entgiftungssystems, die Bildung und Funktionserhaltung von Knochen und Bindegewebe, sowie die Beschleunigung der Wundheilung.

Im Rahmen von körpereigenen Stoffwechselprozessen entstehen sog. freie Radikale. Unser Körper verfügt zwar über ein ganzes Netz unterschiedlicher Schutzsysteme, die diese freien Radikale sofort wieder vernichten, durch bestimmte Faktoren (Umwelt- und Strahlenbelastung, Rauchen, Entzündungen und Stress) kann es jedoch zu einer vermehrten Bildung freier Radikale kommen, sodass die normale Konzentration der körpereigenen Schutzsysteme nicht mehr ausreicht. Dann können diese freie Radikale so große Schäden anrichten, dass es u. a. zu Veränderungen an Zellwänden, der DNA usw. kommt.

Bleibt das Übergewicht der freien Radikale dauerhaft bestehen, spricht man von oxidativem Stress.

Eine gesunde Ernährung reicht bei einem gesunden Menschen im Regelfall aus, um den normalen Bedarf an Vitamin C zu decken. Hierzu werden täglich 5 große Portionen Obst und Gemüse empfohlen. Kranke haben u. U. einen deutlich erhöhten Bedarf oder können manchmal die empfohlenen Mengen nicht essen. Um die notwendige Versorgung über die Ernährung sicher zu stellen sollte dies therapeutisch zugeführt werden.


Oxidativer Stress ist für viele Krankheiten und Beschwerden mitverantwortlich:

  • Herz- und Kreislauferkrankungen,
  • chronische Entzündungen,
  • Allergien,
  • Abwehrschwäche,
  • einige Augenerkrankungen und
  • Hautalterung und Faltenbildung.


Durch eine optimale Versorgung an Radikalfängern kann oxidativer Stress vermieden werden. Vitamin C stellt eines der wichtigsten Radikalfänger im menschlichen Körper dar.

Durch die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie kann dem Körper Vitamin C direkt über die Blutbahn, also als Injektion oder Infusion, dem Körper zugeführt werden und somit, wie wir glauben, eine Verbesserung bei zahlreichen Erkrankungen bewirken.

Die Schulmedizin erkennt die Vitamin C Infusionstherapie nicht an. Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor.

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