therapie

Im Volksmund ist das Blut ein ganz besonderer Saft der mehr mit unserer Seele als mit unserem Körper zu tun hat. Es gibt zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter, die mit Blut zu tun haben. Wenn wir Angst haben "schwitzen wir Blut" oder es "erstarrt uns das Blut in den Adern". Genauso verhält es sich bei jemandem der schuldig ist: "Es klebt Blut an seinen Händen".

Im alten chinesischen Reich galt das Blut als Symbol des Lebens; es war der Inbegriff von Lebenskraft.

Bereits im 3. vorchristlichen Jahrhundert finden wir in der „Neiking“ (einem chinesischem Arzneibuch), die ersten Hinweise über die Anwendung von Menschenblut bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern. Bemerkenswert ist eine besondere, von den alten chinesischern Ärzten, wohldurchdachte Form der Blutbehandlung, die an die heutige Eigenbluttherapie erinnert. Sie behandelten Patienten, die an chronischen Erkrankungen litten, durch Beibringen von zahlreichen Nadelstichen und erzielten somit u. a. eine subkutane Blutung. Wir sehen hier unschwer die ersten Ansatzpunkte der Eigenbluttherapie im heutigen Sinne, denn die so erzielten Hautblutungen waren genau genommen nichts anderes als subkutane Injektionen von kleinsten Mengen Blut. Ein Verfahren das bis heute in der chinesischen Volksheilkunde seinen Platz hat.


1615 injizierte Andreas Libavidus Blut von einem Menschen auf den anderen. Dies diente damals jedoch nicht der Verbesserung der Immunabwehr, sondern war lediglich als Verjüngungskur anzusehen.

1681 wurde u. a. Schweineherzblut gegen Seitenstechen verschrieben.

1819 wurden die ersten richtigen Bluttransfusionen von Mensch zu Mensch durchgeführt.

1905 stellte August Bier fest, dass es eine Art Reiz für den Körper darstellt, wenn man Injektionen mit Blut in den Oberschenkel spritzt. Der Mensch wurde dadurch gesund.


Die heutige Eigenbluttherapie hat sich, im Vergleich zum Beginn des 20. Jahrhunderts, nicht nennenswert verändert. Das gespritzte Eigenblut sieht unser Körper erst einmal als Reiz an und reagiert darauf mit Anpassungsvorgängen des Immunsystems.

Im Mittelpunkt dieser Therapie steht die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Eigenbluttherapie gehört zu den wichtigsten Methoden der Naturheilkunde, heute erkennen wir den Sinn durch immunologische Erkenntnisse. Wissenschaftliche Studien dieser jahrhundertealten Methode sind weitgehend unterblieben.

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