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48347812 mIn Deutschland leiden derzeit 20 Millionen Menschen an rheumatischen Beschwerden. Rheuma stellt ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen unterschiedlicher Genese dar. Es gibt derzeit weit über 400 verschiedene Krankheitsbilder des Rheumatischen Formenkreises. Rheuma ist keineswegs nur eine Erkrankung älterer Menschen. Auch junge Erwachsene und sogar Kinder sind von rheumatischen Erkrankung-en betroffen. Frauen leiden rund dreimal häufiger an Symptomen als Männer.

Alle rheumatischen Erkrankungen haben eines gemeinsam: Sie befallen das Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates und können sich je nach Krankheitsbild auch auf innere Organe ausbreiten, wie z. B. Herz, Gefäße, Lunge, Leber oder Darm. Bis die Diagnose Rheuma gestellt wird können oftmals Jahre vergehen.

Bei den rheumatischen Krankheitsbildern unterscheidet man 2 Gruppen:

  • die Gruppe der entzündlich, rheumatischen Beschwerden
  • die Gruppe der degenerativen (verschleißbedingten) Beschwerden

 

Zu der Gruppe der entzündlich, rheumatischen Beschwerden zählt z. B. die Krankheit der chronischen Polyarthritis. Sie ist die häufigste entzündliche Form unter den rheumatischen Erkrankungen. Aus bisher unbekannten Ursachen greift das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise die eigenen Gelenke und verschiedene Gewebe an und zerstört diese. Typisch für die chronische Polyarthritis ist die Morgensteifigkeit in den Gelenken, die mindestens 15 Minuten anhalten. Meist sind Entzündungsreaktionen in den Gelenken vorhanden, die sich u. a. in Schwellung, Rötung und Überwärmung zeigen. Des Weiteren weisen die Betroffenen oftmals ein allgemeines Krankheitsgefühl in Form von Abgeschlagenheit und Müdigkeit auf. Im Frühstadium können manchmal nur wenige Gelenke betroffen sein, doch mit der Zeit werden oftmals nach und nach mehr Gelenke befallen. Besonders häufig zeigen sich die Veränderungen vor allem an den Hand- und Fingergelenken. Aber nicht nur die Gelenke, auch andere Organe können betroffen sein. So kann es z. B. durch eine Vermehrung des Bindegewebes in der Lunge zu Umbauprozessen kommen und sich somit eine Lungenfibrose entwickeln.

Zu der Gruppe der degenerativen, verschleißbedingten Erkrankungen fällt u. a. die Arthrose. Die Zugehörigkeit der Arthrose zum rheumatischen Formenkreis wird von der Schulmedizin nicht unbedingt bejaht. Es hat sich aber als Definition, vor allem in Laienkreisen, durchgesetzt. Sie entsteht durch dauerhafte Abnutzung der Gelenke.

Laut Angaben des Robert Koch-Instituts und des Statistischen Bundesamtes leidet etwa jeder 10. bis 20. Bundesbürger zwischen 50 und 60 Jahren unter Arthrose. Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) nutzt sich nach und nach die Knorpelschicht in den Gelenken ab. Die Abnutzungserscheinungen bei Arthrose sind schmerzhaft und gehen weit über das altersbedingte Maß hinaus. Der Verschleiß kann an allen Gelenken auftreten. Am häufigsten von Arthrose betroffen sind jedoch die Gelenke, die im Alltag am stärksten strapaziert werden. Arthrose kann man nicht heilen. Man kann lediglich die Beschwerden lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.

Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) stellt eine Sonderform unter den rheumatischen Beschwerden dar. Sie ist nach der chronischen Polyarthritis die zweithäufigste Erkrankung aus dem Rheumatischen Formenkreises.

Die Ursachen für die Fibromyalgie sind noch nicht eindeutig geklärt.

Folgende Symptome müssen vorhanden sein, um auf das Krankheitsbild zu schließen:

  • 3 Körperregionen sollten Schmerzen aufweisen,
  • diese Schmerzen müssen mind. 3 Monate vorhanden sein und
  • 11 von 18 sog. "Tender Points" weisen Schmerzen beim Tasten auf.

 

Darüber hinaus leiden die Betroffenen oftmals noch an weiteren Beschwerden, wie z. B. Abgeschlagenheit, Steifigkeits- und Schweregefühl der Hände, Füße und des Gesichts, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen (evtl. Migräne) um nur einige aufzuzählen. Bei all diesen Erkrankungen stellt die Naturheilkunde unserer Meinung nach eine gute Alternative zur bisherigen, schulmedizinischen Therapie, dar.

Durch die Kombination verschiedener Behandlungsmethoden kann man das Entzündungsgeschehen eindämmen und somit das Fortschreiten dieser Erkrankungen verlangsamen.

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